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Altenburg, Johann Ernst (1734, 1801)
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Sein Vater, Johann Kaspar Altenburg (1688-1761), wirkte als Feld- und Konzerttrompeter am Weißenfelser Hof und nahm seinen Sohn bereits mit zwei Jahren formal zu sich in die Lehre. Im Alter von 18 Jahren wurde Johann Ernst Altenburg als Trompeter freigesprochen, konnte aber nie eine Anstellung als solcher finden. Nach maximal zwei Jahren Orgelstudium ging er „neun Jahre in die Fremde“. 1767 ging er nach Landsberg bei Halle und bekam dort eine Anstellung als Organist. Zwei Jahre später übersiedelte er nach Bitterfeld um dort ebenfalls als Organist zu wirken. Die Bezüge waren nicht auskömmlich, so dass er hier sehr verarmte und 1801 verstarb.
Als Komponist ist er durch sechs Cembalosonaten bekannt. Musikhistorische Bedeutung erlangte Altenburg durch seine Schrift Versuch einer Anleitung zur heroisch-musikalischen Trompeter- und Paukerkunst, Halle 1795. Sie kann als älteste deutsche Trompetenschule angesehen werden und gilt vor allem als bedeutendstes Zeugnis der alten Trompeterkunst. In diesem Werk sind einige kleine Kompositionen veröffentlicht, deren Autorschaft aber ungeklärt ist, so auf Seite 103 ein Bicinium (kleines Duett) für 2 Clarin-Trompeten; auf Seite 104 eine kleine Fuga für 2 Clarin-Trompeten; auf Seite 105 ein Bourrée für 2 Clarin-Trompeten; auf Seite 105 ein Tricinium (Trio) in Form einer Polonaise; auf Seite 107 und 108 ein Quatrizinium (Quartett) Allegro moderato sowie auf Seite 110 der Choral Aus meines Herzens Grunde für 3 Clarin-Trompeten, 1 Principal-Trompete und Pauken. Im Anhang seiner Schrift veröffentlicht er gar ein Concerto a VII Clarini con Tympani. Quelle: Wikipedia |
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| Gesamt 1 Komposition | Seiten: 1 |
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Serie: Konzerte/Konzertstücke, Theme: Ohne Thema
Instrumentierung: Pauken+Trompete 7, Schwierigkeit: Mittel
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| Gesamt 1 Komposition | Seiten: 1 |


Altenburg, Johann Ernst
