Nach einer vierjährigen Ausbildung in den Fächern Musiktheorie und Klavier an der Folkwang-Hochschule Essen begann der in Volkach (bei Würzburg) geborene Christian FP Kram 1994 ein Aufbaustudium Komposition bei Manfred Trojahn an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Anschließend kam er an die Leipziger Hochschule für Musik und Theater, um diese Studien bei Peter Herrmann fortzusetzen. Er besuchte Kompositionskurse von Osvaldas Balakauskas, Paul-Heinz Dittrich, Folke Rabe, Wolfgang Rihm, Dieter Schnebel, Mathias Spahlinger und Gerhard Stäbler. 1998 legte er sein Konzertexamen ab und erhielt 1998 bis 2000 ein Meisterklassenstudium Komposition bei seinem bisherigen Lehrer, das er 2001 "Mit Auszeichnung" beendete. Gleichzeitig erhielt er ein Meisterschülerstipendium des Freistaates Sachsen. Danach wurde ihm das Tübinger Kompositionsstipendium, zweimal ein Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf sowie zweimal ein Arbeitsstipendium der Kulturstiftung Sachsen gewährt. Von 2008 bis 2010 war Christian FP Kram Mitglied im Fachbeirat Musik/Darstellende Kunst der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen; seit 2010 wirkt er ebenso mit im Beirat Musik des Kulturamtes Leipzig. 2010 wurde er zum Vorsitzenden des Sächsischen Musikbundes e.V. gewählt, gleichzeitig ist er Vorstandsmitglied im MusikProjektSachsen e.V. Er organisiert Konzertreihen und Festivals mit zeitgenössischer Musik.
Er schuf bisher vor allem musiktheatralische Werke wie die 2000 sehr erfolgreich uraufgeführte Oper Leonce und Lena (nach Büchner), Orchesterkompositionen wie den Zyklus Etüden, zahlreiche Lieder und Kammermusik wie seine Rilke-Gesänge für Vokalquartett und Klavier.