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Unser Komponist der Woche!

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Hübner, Dietmar

Geboren 1968 in Solingen, Abitur 1987, Wehrdienst 1987-1989. Studium der Physik und der Philosophie in Bonn und Cambridge 1989-1999. M.Phil. und...

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Berlioz, Hector (1803, 1869)

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Seinem Vater zuliebe, der selber Arzt war, studierte Berlioz erst Medizin. Im Jahre 1826 wechselte er jedoch auf das Conservatoire de Paris, um unter Jean-François Lesueur und Anton Reicha zu studieren. 1830 erhielt er den Rompreis für die Kantate Sardanapale. Ab 1839 war er Bibliothekar am Conservatoire. Nach seinen eigenen Berichten hat Berlioz als einer der ersten Dirigenten auf die Verwendung eines Metronoms als Hilfsmittel bei Proben bestanden, um das korrekte Tempo seiner Kompositionen halten zu können. Die Aufführung Berlioz’scher Werke bereitete dem Komponisten selbst oft Probleme, da er für manche bis zu tausend Instrumentalisten und Sänger benötigte.

Berlioz unternahm einige Reisen nach Deutschland. Viele deutsche zeitgenössischen Musiktheoretiker hatten Schwierigkeiten das „französische Phänomen“ Berlioz zu erklären. Franz Brendel, ein deutscher Musikhistoriker und Musikjournalist des 19. Jahrhunderts, konnte Berlioz’ Musik nur deuten, indem er den Franzosen zu einem Deutschen machte: „seine wahre geistige Heimat hat er bei uns zu suchen“. [1]

Das Verhältnis zu Richard Wagner war sehr gespannt. Einerseits schienen sie sich gegenseitig zu respektieren, anderseits kritisierten sie sich öffentlich und in Briefen an andere Komponisten wie Franz Liszt und Robert Schumann. Während Liszt sich diplomatisch verhielt, veröffentlichte Schumann in der „Neuen Zeitschrift für Musik“ einen Text, in dem Wagner Berlioz „grenzenlos langweilig“ nennt. Auch über die Symphonie Fantastique äußerte er sich negativ: „Formschönheit ist nirgendwo anzutreffen.“[2] Grabmal auf dem Friedhof Cimetière de Montmartre

In seinen letzten Lebensjahren war Berlioz von Krankheitsanfällen und unerträglichen Schmerzen gezeichnet, die ihn teilweise unfähig machen, auch nur zehn Zeilen am Tag zu schreiben. „Ich beeile mich“, schrieb er 1862 an Ferrand, „alle Fäden zu zerschneiden, damit ich jederzeit zum Tod sagen kann: Wann Du willst.“ Auf seiner letzten Reise nach Nizza erlitt er zwei Schlaganfälle. Nach einer längeren Erholungspause kehrte er nach Paris zurück, wo er am 8. März 1869 starb. Als Mitglied des Institut de France wurde er auf dem Friedhof Montmartre beigesetzt. Das ursprüngliche Grabmal ist durch einen monumentalen Grabstein ersetzt worden.[3]

Berlioz gilt als wichtiger Vertreter der Musik der Romantik in Frankreich, obwohl er selbst dem Begriff „Romantik“ nichts abgewinnen konnte: er verstand sich als klassischer Komponist. Er gilt als Begründer der sinfonischen Programmmusik und der modernen Orchesterinstrumentation. Seine für die damalige Zeit revolutionären Kompositionen wurden kaum verstanden und trugen ihm mehr Kritik als Lob ein. Deshalb musste er seinen Lebensunterhalt zusätzlich als Musikkritiker bestreiten. Obwohl seine Werke bis auf Béatrice et Bénédict (1862 in Baden-Baden) ausnahmslos in Paris uraufgeführt wurden, erfuhr er in Frankreich erst lange nach seinem Tod Anerkennung. Er war jedoch ein großes Vorbild für viele der jungen Romantiker. Entscheidend war sein Einfluss auf Franz Liszt, Richard Strauss und viele russische Komponisten. 1869 reiste er eigens nach Rostow, um die verschiedenen Melodien des Großen Geläuts, für das die Rostower Glöckner weltberühmt waren, mit eigenen Ohren zu erleben. Quelle: wikipedia.com
Gesamt 11 Kompositionen Seiten: 1
Noten zur Komposition desc Instrumentierung Serie Opus Schwierigkeit
Grande Messe des Morts: 2. Teil Dies irae ;Chor>SATB+Klavier Messen op. 5 Leicht bis mittel
Grande Messe des Morts: 1. Teil Requiem & Kyrie, Introït ;Chor>SATB+Klavier Messen op. 5 Mittel
Grande Messe des Morts: 1. Teil Requiem & Kyrie, Introït ;Chor>STB+[Fl4+Ob4+Klar4+Fg8]+Hn12+[Vl2+Vla+Vc+Kb] Messen op. 5 Mittel bis schwer
Grande Messe des Morts: 10. Teil Agnus Dei :Chor>SATB Messen op. 5 Leicht bis mittel
Grande Messe des Morts: 3-4. Teil Quid sum miser ;Chor>ATB+Klavier Messen op. 5 Mittel
Grande Messe des Morts: 4. Teil Rex tremendae ;Chor>SATB+Klavier Messen op. 5 Mittel
Grande Messe des Morts: 5. Teil Quaerens me :Chor>SATB Messen op. 5 Mittel
Grande Messe des Morts: 6. Teil Lacrimosa :Chor>SATB Messen op. 5 Mittel
Grande Messe des Morts: 8. Teil Hostias ;Chor>SATB+Klavier Messen op. 5 Mittel
Grande Messe des Morts: 9a. Teil Sanctus :Chor>SATB Messen op. 5 Mittel
Grande Messe des Morts: 9b. Teil Hosanna :Chor>SATB Messen op. 5 Leicht bis mittel
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