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Deutscher Komponist, Chorleiter und Dirigent. Er erhielt ersten Musikunterricht bei seinem Vater, einem Prediger. Nach dem Besuch der Thomasschule in Leipzig studierte er an der dortigen Universität Theologie und unterhielt dabei Kontakte zu Robert Schumann, Felix Mendelssohn Bartholdy und Albert Lortzing. 1841 ging er als Chordirektor ans Aktientheater nach Zürich. Ab 1844 widmete er sich ganz dem aufblühenden Schweizer Chorgesangswesen. Er übernahm u. a. den Zürcher Studentengesangsverein, die Harmonie, den einst von Hans Georg Nägeli geleiteten Stadtsängerverein sowie den Cäcilienverein. In diesen Jahren entstanden viele seiner Sololieder sowie Werke für Männerchöre. 1852 folgte er einem Ruf nach Braunschweig als Hofkapellmeister. Seine schlichten, durchaus volkstümlichen Lieder zeichnen sich durch fliessende melodische Erfindung aus. Sie orientieren sich an einem romantischen Volksliedideal und sind teilweise sehr populär geworden ("Wenn die Schwalben heimwärts ziehn"). Er hinterließ mehr als 3'000 Kompositionen.
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