Georg Friedrich Händel : Siciliana aus dem Oboenkonzert B-dur (Bearb.)
Die Siciliana im Oboenkonzert von Georg Friedrich Händel ist als langsamer Mittelsatz in einem wiegenden 6/8- oder 12/8-Puls gestaltet, der den Eindruck eines ruhigen, fließenden Atems erzeugt. Innerhalb der barocken Satzfolge des Konzerts wirkt sie als lyrischer Kontrast zu den bewegteren Ecksätzen und entfaltet ihre Ausdruckskraft vor allem über eine schlicht geführte Melodie und eine zurückhaltende Begleitung.
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