Das Largo von Telemann entfaltet seine Wirkung weniger durch melodische Opulenz als durch eine feine, beinahe sprechende Phrasierung, die Zeit gedehnt erscheinen lässt. Die reduzierte Bewegung legt dabei den Fokus auf kleinste klangliche Nuancen und macht das Stück zu einer stillen Studie über musikalische Spannung im Verweilen.
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