Die sogenannte „Pifa“ aus dem Oratorium Messias (Händel-Oratorium) von Georg Friedrich Händel ist als instrumentale Weihnachtspastorale bewusst statisch gestaltet, wobei ein nahezu unveränderter Bass die klangliche Ruhe wie ein musikalisches Innehalten vor der Verkündigungsszene stabilisiert. Ihre melodische Schlichtheit kombiniert mit der imitierenden Dudelsackwirkung erzeugt dabei weniger eine konkrete Szene als vielmehr einen zeitlosen Klangraum, der zwischen volkstümlicher Hirtenmusik und kunstvoller barocker Stilisierung vermittelt.
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