Die "Werkstatt"
Wo man hintritt Berge von Musikliteratur, ein Gewirr von Kabeln, ein Sammelsurium von Zupfgeigen, Quetschkommoden und Maulhobeln; hier und da ein frei zugänglicher Monitor auf einem Notenständer; Mikrofone auf Schwenkarmen, Ständern und Ablagen; in Regalen versteckte Lautsprecher und diverse Kopfhörer auf Acrylständern; Knipskisten mit und ohne Staitv für stehende und laufende Bilder; und mitten in diesem Durcheinander ein gemütlicher Drehstuhl vor einer handlichen Tastatur und einem großen Bildschirm, - das ist meine Musikmanufaktur!
Hier entstehen in liebevoller Handarbeit Klangcollagen und Bildkompositionen. Das Bildmaterial stammt teilweise noch aus den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts und ist in so fern oft eine technische Herausforderung. Die Musik zu den Bildern entsteht aber immer wieder ganz neu, wenn auch die Noten oft noch älter sind, als die Bilder, und das ist die wahre Herausforderung: Die passenden Noten finden, die Musik so arrangieren, dass weder das jeweilige Intrument noch der Interpret überfordert sind, dann üben, üben, üben ...
Denn das Wichtigste: Alles muss selbst gemacht sein! Zugegeben, das geht schon mal zu Lasten der Professionalität, aber auf dem Umweg vom Erdachten zum Seienden ist es allein die eingene Unzulänglichkeit, die der Kreativität Grenzen setzt. Und wusste doch schon Laotse, dass wahre Meisterschaft der erlangt, der der Schöpfung ihren Lauf lässt.