Mixtura Cantorum und Jugendchor des Fränkischen Sängerbundes
Mixtura Cantorum des Fränkischen Sängerbundes
Mixtura Cantorum, gegründet 1992 von ehemaligen Mitgliedern des Jugendchores des Fränkischen Sängerbundes, hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus allen Epochen hochwertige A-cappella-Musik zu erarbeiten und aufzuführen. Der überregionale Chor besteht aus ca. 50 Sängerinnen und Sängern, die in verschiedenen Berufen tätig, jedoch keine Berufssänger sind.
Der Chor hat im Jahr vier bis sechs Wochenendproben, meist mit einem abschließenden Konzert, und eine viertägige Probenphase am Jahresende. Die Mitglieder stammen aus verschiedenen Regionen Süddeutschlands. Um von ihren Wohnorten zu den Proben anreisen zu können, müssen sie große Wegstrecken bewältigen. Die Freude am gemeinsamen Singen anspruchsvoller Werke ist das Band, das alle zusammenhält.
Schon mehrfach brachte das Ensemble preisgekrönte Werke von Kompositionswettbewerben zur Uraufführung, so beim Valentin-Becker-Komponistenpreis der Stadt Bad Brückenau und bei den Tage(n) Neuer Chormusik des Deutschen Sängerbundes 2001 in Würzburg.
Intensiv beschäftigt sich der Chor auch mit unbekannter Chorliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts.
Im Vordergrund von Mixtura Cantorum steht die direkte Umsetzung und Vermittlung der vertonten Aussage. Die Zuhörer sollen nicht mit reinem Schönklang eingelullt, sondern vor allem emotional angeregt werden.
Eine CD mit Chorwerken aus drei Jahrhunderten, eine Liveaufnahme eines Konzertes in der Basilika Gößweinstein, erschien im Jahre 1996. Der Bayerische Rundfunk (Bayern 2 und Bayern 4) sendete mehrfach Aufnahmen vom Repertoire des Chores, ebenso Deutschlandradio Berlin. Im Jahr 2012 wurde eine Live-CD vom Festkonzert beim Nordgautag des Oberpfälzer Kulturbundes in Lappersdorf erstellt.
Die Bayerische Staatsregierung unterstützt über den Fränkischen Sängerbund überregionale Musikensembles mit
großzügigen finanziellen Beiträgen. Dafür sei ein herzliches Dankeschön gesagt.
Weitere Informationen unter: http://www.mixturacantorum.de
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Jugendchor des Fränkischen Sängerbundes

Der Jugendchor des Fränkischen Sängerbundes führt in jedem Jahr 4-5 Probenwochenenden und einer Probenwoche durch. Es treffen sich Jugendliche aus Unter-, Mittel- und Oberfranken und der nördlichen Oberpfalz vier- bis fünfmal im Jahr, um miteinander zu singen und zu musizieren. Begonnen hat es in der zweiten Woche des Jahres 1981 in der neugegründeten Bayerischen Musikakademie Hammelburg. Hier kamen Jugendliche verschiedensten Alters - von 13 bis 24 Jahren - unter Renate und Karl Heinz Malzer zur ersten Sing- und Musizierwoche zusammen. Diese Tage hinterließen bei den Beteiligten einen so positiven Eindruck, dass sich aus dieser Woche der Jugendchor des FSB entwickelte.
Damals wie heute festigt ein hervorragendes Gemeinschaftsgefühl die Gruppe, die sich zusammensetzt vom Auszubildenden über Schüler, Abiturienten und Studenten bis zu berufstätigen Mitgliedern. Trotz der häufig wechselnden Mitglieder - Erreichen der Altersgrenze - kann durch das musikalische Interesse und Engagement eine qualitativ hochstehende Leistung angestrebt und auch immer wieder neu erreicht werden.
Die musikalische Breite reicht von der Gregorianik bis hin zur Aleatorik und europäischen Folklore. Die heterogene Struktur des Chores äußert sich bis heute in dieser musikalischen Vielfältigkeit. Das gemeinsame Band, das alle fesselt, ist die Liebe zur Musik. Es gibt kein zweites Fach, das diese Kombination von kontinuierlicher Achtsamkeit und Planung, von ständig sich verändernder geistiger und physischer und psychischer Beanspruchung so fordert, wie die Musik (Hans Günther Bastian). Die Erfahrung einer Gemeinschaft und Gemeinschaftsleistung, die Jugendliche nach einem Probenwochenende oder einer Probenwoche machen, ist ein weiterer wertvoller Aspekt, der die soziale Kompetenz in einem ungeahnten Maße steigert. Die Erkenntnis, dass die eigene Person wesentlich ist zur Entwicklung dieser Leistung, dass aber ohne die Gemeinschaft eine solche Aufführung nicht entstehen kann, ist ein ebenso grundlegend bedeutendes wie menschlich sinnvolles Ergebnis.
Der Bayerische Rundfunk (Bayern2) sendete mehrfach Aufnahmen.
Die Bayerische Staatsregierung unterstützt über den Fränkischen Sängerbund überregionale Musikensembles mit großzügigen finanziellen Beiträgen. Dafür sei ein herzliches Dankeschön gesagt.
Weitere Informationen unter http://www.jugendchor.org
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Michaela Treese wurde 1969 in Neustadt a.d. Waldnaab geboren. Schon in jungen Jahren kam sie durch die Eltern mit dem Chorwesen in Berührung; so sang sie bereits 1981 mit 12 Jahren im neu gegründeten Jugendchor des FSB und unternahm mit ihm Konzertreisen in die Niederlande, nach Tschechien und Polen.
Bei Mixtura Cantorum wurde sie nach der Gründung Mitglied. Auch während des Schulmusikstudiums an der Hochschule für Musik und Theater in München (1988-1992) lag ihr Augenmerk auf dem Bereich Chor. Mit dem Kammerchor von Prof. Fritz Schieri sowie dem Madrigalchor der Hochschule unter Prof. Max Frey unternahm sie Konzertreisen im In- und Ausland. Sie nahm an diversen Projektchören im Bereich Oper und Moderne Musik teil, leitete mehrere kleine Ensembles und sammelte weitere Erfahrungen im Bereich Chorleitung.
Zurzeit arbeitet sie als Studiendirektorin am musischen Max-Reger-Gymnasium in Amberg. Dort entwickelte und organisierte sie in den letzten Jahren das MRG-Open-Air mit bis zu 1000 Besuchern.
Neben der Chorleitertätigkeit an der Schule arbeitet sie seit 2007 als stellvertretende Chorleiterin des Jugendchores.
13. Lebensjahr Orgelunterricht durch Kirchenmusiker Helmut Wolf in seiner Heimatgemeinde St. Emmeram in Windischeschenbach.
In den Jahren 1996 bis 1998 absolvierte er die Ausbildung zum nebenberuflichen Kirchenmusiker an der damaligen Fachakademie für katholische Kirchenmusik und Musikerziehung (heute: Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik) in Regensburg. Seine Orgelausbildung dort erhielt er durch Gerhard Siegl.
Seit damals war er in vielen Gemeinden als Organist tätig, wobei ihm die liturgische kirchenmusikalische Gestaltung des Gottesdienstes besonders am Herzen liegt. Seine Erfahrung mit Korrepetition brachte ihn während der Schulzeit am Gymnasium
Neustadt a. d. Waldnaab mit Karl Heinz Malzer zusammen. Seit 1998 unterstützt er mit seinem Orgelprogramm den Jugendchor des Fränkischen Sängerbundes sowie die Mixtura Cantorum bei ihren geistlichen Konzerten unter Leitung von Karl Heinz Malzer.
Seit 2004 ist er unregelmäßiger Orgelschüler bei Georg Schäffner, Regionalkantor und Organist in der Basilika Gößweinstein.
Sein beruflicher Werdegang liegt jedoch abseits der Musik: Er studierte Physik an der Universität Bayreuth und promovierte in computergestützter Materialphysik an der TU Hamburg-Harburg.
Nach einem Forschungsaufenthalt an der Universität Wien – während dessen ihm die Rieger-Orgel der Augustinerkirche zur Verfügung stand – ist er zur Zeit als Koordinator des
Sonderforschungsbereiches „SFB 986: Maßgeschneiderte Multiskalige Materialsysteme – M3“ an der TU Hamburg-Harburg tätig.
Manuela Falk (geb. Spitzkopf) wurde 1982 in Weiden geboren. Sie war Gesangsschülerin an der Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg und wurde mit 18 Jahren Studentin für Gesang an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Professor Sigune von Osten.
Nach dem Vordiplom studierte sie bei Roland Seiler und absolvierte an der Hochschule im Juni 2006 den letzten Teil ihres Examens im Bereich Oper- und Konzertgesang.
Im Rahmen der Opernschule sang sie mehrere Rollen, wie z.B. Barbarina aus Figaros Hochzeit von Wolfgang Amadeus Mozart, Atalanta aus Xerxes von G. F. Händel und Colombina aus Die neugierigen Frauen von Ermanno Wolf-Ferrari.
Sie war Solistin beim Mozartfest in Würzburg. Aktiv nahm sie an mehreren Liedkursen, u. a. bei Axel Bauni, Sigune von Osten etc. und am Meisterkurs mit Prof. Barbara Schlick teil.
Manuela Spitzkopf veranstaltete mehrere Liederabende und wirkte in zahlreichen Konzerten und Aufführungen mit. Seit ihrem Diplom ist sie freiberufliche Sängerin und Musiklehrerin. 2006/2007 war sie Mitglied im Extrachor am Mainfranken-Theater in Würzburg.
An verschiedenen Schulen und Musikschulen gab sie Unterricht in Stimmbildung und Gesang. Seit Oktober 2008 ist sie als Stimmbildnerin im überregionalen Jugendchor des Fränkischen Sängerbundes tätig. Seit dem Schuljahr 2010/2011 unterrichtet
sie Gesang am Max-Reger- Gymnasium in Amberg.