Johan Helmich Roman (* 26. Oktober 1694 in Stockholm, † 20. November 1758 in Haraldsmåla in der Nähe von Kalmar), war ein schwedischer Komponist der Barockzeit.
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Seine musikalische Ausbildung vervollständigte Roman in England bei Johann Christoph Pepusch und Attilio Ariosti. Da er der erste schwedische Komponist war, der eine größere Bedeutung erlangte, wird er der "Vater der schwedischen Musik" oder auch der "schwedische Händel" genannt. Roman war ein Freund der leichteren, italienischen Barockmusik. Musikalisch folgte er dem Vorbild des graziösen, eher weniger polyphonen Stils von Domenico Scarlatti und Giovanni Pergolesi.
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Seine berühmteste Komposition ist die "Drottningholmsmusik" von 1744, eine große Suite in 24 Sätzen. Er komponierte sie anlässlich der Eheschließung des schwedischen Thronfolgers Adolf Fredrik mit der Schwester Friedrichs des II. von Preußen, Louise Ulrike (Lovisa Ulrika).
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Romans Werk umfasst Suiten, Solokonzerte und Symphonien sowie vielfältige Werke im Bereich der Kammer- und Kirchenmusik. Seine 12 Flötensonaten sind besonders bekannt.
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Roman war ein virtuoser Violinist, außerdem Oboist und Dirigent. Bei seiner Tätigkeit als Erster Hofkapellmeister erbrachte er große pädagogische Leistungen und arrangierte die ersten öffentlichen Konzerte in Stockholm.
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Es gibt sonderbarerweise kein einziges Porträt von Roman. Beschrieben worden ist, dass er mittlerer Größe und rundlich war. Seine Gesichtsfarbe war hell und seine wachen Augen strömten eine herzerwärmende Frömmigkeit aus.
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Seine letzten Lebensjahre wurden durch zunehmende Schwerhörigkeit verdüstert. Er zog sich aus Stockholm auf ein Gut in Südschweden zurück, wo er schließlich einem Krebsleiden erlag.
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Romans Kompositionen sind von Professor Ingemar Bengtsson katalogisiert worden und werden normalerweise mit der sogenannten BeRI-Nummer bezeichnet.