Der Kärntner Liederfürst Thomas Koschat wurde im heutigen Klagenfurter Stadtteil Viktring geboren, besuchte in der Landeshauptstadt das Gymnasium und maturierte hier. Im Viktringer Künstlerkreis rund um die Industriellenfamilie von Moro wurde sein Musik-und Gesangstalent frühzeitig erkannt. Koschat ging nach der Matura zum Chemiestudium nach Wien, fiel aber schon bald dem Kapellmeister der Hofoper auf, der ihn als Chorbassisten holte. Koschat wurde Chorführer in der Hofoper, Mitglied der Domkapelle und der Hofkapelle. Daneben gründete und leitete er seine berühmten Quintette mit denen er Tourneen in Europa und Übersee absolvierte. Mit im Repertoire neben Walzern, Singspielen, Chorliedern waren auch immer seine Kärntner Lieder wie "Valossn" oder der "Schneewalzer". So machte er seine Heimat Kärnten auch in Amerika bekannt.
Koschat erhielt viele Auszeichnungen wie vom deutschen Kaiser Wilhelm den Roten-Adler-Orden.
1907 wurde er zum Ehrenmitglied der Wiener Hofoper ernannt. Thomas Koschat ist in einem Ehrengrab der Stadt Klagenfurt auf dem Friedhof Annabichl beigesetzt.