Deutscher Musiklehrer und Komponist. Er erhielt seinen Anfangsunterricht im Orgelspiel bei seinem Vater und seine weitere Ausbildung seit 1820 in der Erziehungsanstalt des Adolf Spieß in Offenbach. 1826 wurde er Musiklehrer am Schullehrerseminar in Moers und kam von dort 1835 als Musiklehrer an das Seminar für Stadtlehrer in Berlin. Von 1836 bis 1838 war er Dirigent des liturgischen Chorgesangs der Domkirche und während dieser Zeit auch Musiklehrer in der Familie des Prinzen Friedrich Karl. 1843 gründete er den Erkschen Männergesangverein und 1852 den Erkschen Gesangverein für gemischten Chor.1857 wurde er zum Königlichen Musikdirektor und 1876 zum Professor ernannt. Bekannt wurde Erk durch seine zahlreichen Schulliederbücher und seine Volksliedersammlungen, vor allem durch seinen »Deutschen Liederhort«.