Deutscher Pianist und Komponist. Als zweitältester von vier Söhnen des Komponisten Friedrich Ernst Fesca (1789–1826) und seiner Frau Charlotte (geborene Dingelstedt; Tochter des Hornisten Johann Heinrich Dingelstedt) in Karlsruhe geboren, erhielt er ersten Unterricht bei seinem Vater und debütierte im Alter von 11 Jahren als Pianist in seiner Heimatstadt. Im Alter von 14 Jahren nahm er ein Studium der Komposition an der Königlichen Akademie der Künste in Berlin auf. Seine Lehrer waren unter anderem August Wilhelm Bach (1796–1869), Wilhelm Taubert (1811–1891) und Carl Friedrich Rungenhagen (1778–1851).
1838 kehrte er nach Karlsruhe zurück. Im gleichen Jahr wurde dem Komponisten durch die Aufführung seiner Operette „Mariette“ erste Anerkennung zuteil. Bekannt wurde Alexander Ernst Fesca im Verlaufe seines kurzen Lebens jedoch eher durch seine Lieder, Salon- und Klavierstücke, in denen sich sein großes Talent mit einer gewissen musikalischen Leichtigkeit paart. Diese Leichtigkeit ist wohl auch der Grund dafür, dass einige Musikwissenschaftler seinen Werken jedoch „tieferen Gehalt“ und „künstlerischen Ernst“ absprechen. Er verstarb in Braunschweig im Alter vonnur 28 Jahren an einem Lungenleiden.
(Nach Wikipedia)