Spanischer Mönch und Komponist (voller Name: Padre Antonio Francisco Javier José Soler y Ramos). Mit sechs Jahren durfte er in, die Singschule des Klosters zu Montserrat bei Barcelona eintreten, 1752 wurde er Hieronymit im Kloster des Escorial in Madrid. Hier war er für den Rest seines Lebens als Organist und Chormeister tätig. Im Escorial erhielt er Unterricht von Domenico Scarlatti, der einen sehr starken Eindruck auf den Priester gemacht haben muß und sein Schaffen beeinflusst hat. Er schrieb über 150 Sonaten für Tasteninstrumente (vornehmlich für das Cembalo, einige davon auch für zwei Cembali). Daneben hinterließ Soler Kirchenmusik und Orgelwerke (mit und ohne Orgel- bzw. Streicherbegleitung), insgesamt fast 500 Werke.