Volkmar Schurig (* 24. März 1822 in Aue [Sachsen], † 31. Januar 1899 in Dresden) war ein deutscher Organist, Chordirigent, Musikdirektor, Komponist. Zunächst Chordirektor der Synagoge (1842 bis 1852) und Organist der anglikanischen Gemeinde (1844 bis 1856) in Dresden, wirkte er von 1844 bis 1856 als Kantor und Organist der evangelischen Gemeinde in Pest (Ungarn), wo er eine Liedertafel gründete. Anschließend lebte Schurig wieder in Dresden und war dort tätig als Gesangslehrer an der Blindenanstalt (ab 1871), sowie, als Kantor der Annen-Kirche (1873 bis 1893) und Lehrer der Musiktheorie an der Rollfuß‘schen Akademie (ab 1876).
Sein musikalisches Schaffen besteht aus der Komposition von Orgelwerken und Vokalmusik (Lieder und Chormusik). In den Jahren 1870/71 gab er zudem das Werk ‚Liederperlen deutscher Tonkunst‘ heraus.