Wilhelm Greef (geboren am 18.10.1809 in Kettwig a.d. Ruhr, gestorben 12.09.1875 in Moers, wo ihm zu Ehren ein Brunnen errichtet wurde), war ein Lehrer, Komponist, Organist und Gesangspädagoge. Über seine Ausbildung und sein Leben gibt es nur spärliche Informationen. Er gründete 1851 den Moerser Gesangsverein. Während dieser Zeit komponierte er für Kaiser Wilhelm das bekannte politische Lied „Wacht am Rhein“. Wilhelm Greef wurde am Moerser Friedhof an der Rheinberger Straße beigesetzt.
Zu Greef’s Nachlass zählen neben eigenen Kompositionen von Orgelwerken, ein- und mehrstimmigen Liedern für Schulen und Chöre auch (Chor-) Liedersammlungen bekannter und unbekannter Komponisten mehrerer Epochen, wobei er teilweise in Zusammenarbeit mit Ludwig Erk (1807-1883) als Herausgeber fungierte. Namentlich seine Sammlung „Geistliche Männerchöre, alte und neue, für Freunde des ernsten Männergesanges“ (1868) sei hier erwähnt. Greef war auch Verfasser und Herausgeber mehrerer Vaterlandslieder, sowie von Liederbüchern wie „Singvögelein“, "Liederkranz“ und „Sängerhain“.