Französischer Komponist, 1596 Königlicher Kammerkomponist. Er schrieb zahlreiche Chansons und ist neben Goudimel einer der bedeutendsten Psalmenkomponisten.
(Quelle: Brockhaus /Riemann: Musiklexikon)
Claude Le Jeune (* um 1530 in Valenciennes; † Ende September 1600 in Paris) war ein franko-flämischer Komponist hugenottischen Glaubens.
Er lebte in Paris und pflegte enge Beziehungen zur Dichtergruppe La Pléiade. Wohl dank der Fürsprache des mit ihm befreundeten Komponisten Jacques Mauduit konnte er trotz seines reformierten Bekenntnisses bereits vor dem Edikt von Nantes im Jahre 1598 ungehindert wirken, gehörte seit 1594 der Hofkapelle Heinrichs IV. an und wurde 1596 zum Königlichen Kammerkomponisten ernannt. Er starb in Paris und wurde am 28. September 1600 beerdigt.
Mehrfach beschäftigte er sich mit dem Genfer Psalter. Die 1601 nach seinem Tode erschienen Ausgabe des Gesamtpsalters wurde u.a. 1646 in Amsterdam, 1669 in Basel mit dem deutschen Text Ambrosius Lobwassers und 1733 sogar in Strada im Unterengadin mit rätoromanischem Text gedruckt.
(Quelle: Wikipedia)
Um 1530 kam Claude Le Jeune in Valenciennes auf die Welt. Er konnte trotz
seines hugenottischen Glaubens in Paris leben und arbeiten und war ab 1594 in der Hofkapelle Heinrichs IV., der selbst zeitweise Hugenotte war. Le Jeune komponierte einfache
Liedsätze für den Hugenottenpsalter, war aber vor allem für seine Chansons bekannt.
O Rose, reine des fleurs besingt die Rose als Blume der Liebe und Sinnbild der Geliebten.
Wie eine sich öffnende Blüte mit immer vollerem Duft wächst der Satz vom zarten
Duett zur vollen Fünfstimmigkeit.