Schon als kleiner Junge habe ich mich immer wieder gefragt, woran es liegt, daß Musik so schön klingt. Das wollte ich auch einmal so machen können. In einer musikalischen Familie aufgewachsen im schwäbischen Leonberg erfuhr ich sehr früh Zuspruch und Freude beim Singen und Spielen. Meine Eltern ermöglichten mir eine gute musikalische Grundausbildung, meine Lehrer in Schule, Musikunterricht und im Studium hatten immer Geduld mit mir. Ihnen allen mein herzlicher Dank. So war auch meine Berufswahl nicht ohne Musik zu denken: Ich studierte am Robert-Schumann-Konservatorium und an der Fachhochschule Düsseldorf das Fach Toningenieur und fand anschließend eine Anstellung beim Deuschlandfunk in Köln. Bei vielen Musikproduktionen der klassischen Musik aller Epochen war es immer ein wunderbares Erlebnis ein Musikstück entstehen zu sehen und zu hören, gespielt von den besten Solisten und Orchestern unserer Tage. Auch privat blieb ich der Musik treu und spielte in Kammermusik und Laienorchester Violine oder Viola. Nebenbei entstanden Bearbeitungen und Kompositionsversuche, die ich durch das viele Musikhören und -spielen immer mehr verfeinern konnte, auch wenn es sich hierbei um Epigonentum (Nachahmung musikalischer Vorbilder) handelt. Jetzt als Rentner habe ich mich dazu entschlossen, meine überwiegend nicht gespielten Werke zu veröffentlichen. Heute singe ich mit Begeisterung in einem Kirchenchor, mehr läßt mein alters- und berufsbedingter Hörverlust nicht mehr zu.