Joseph Pilland stammte aus Wenzenbach bei Stadtamhof (Regensburg) und wurde am 16. Januar 1853 geboren. Die Schule besuchte er in Regensburg, das Lehrerseminar absolvierte er 1871 in Eichstätt. Danach wirkte Pilland mehrere Jahre als Volksschullehrer, dann als Seminarhilfslehrer in Amberg und wurde 1878 an die Lehrerbildungsanstalt Eichstätt versetzt. Seine Beförderung zum Seminaroberlehrer erfolgte 1906.
Zu den Werken Pillands zählen eine „Einstimmige Messe mit einfacher Orgelbegleitung“ und mehrere Präludien für Orgel. Joseph Pilland war in der 1861 gegründeten „Eichstätter Liedertafel“ aktiv. Im Dezember 1887 war er zum Dirigenten bestimmt worden. Vorsitzender war damals Seminarlehrer Georg Brandmüller, Sekretär der Lehrer Anton Schneller, Kassier Buchhändler Anton Stillkraut und Beisitzer der Buchbinder Anton Amberger. 1911 war mit einem großen musikalischen Programm das 50-jährige Bestehen des Chors gefeiert worden.