Deutscher Musiker, Komponist und Hochschullehrer. Die große Vielzahl seiner Kompositionen umfasst unterschiedliche Genres wie Kinder- und Kirchenlieder, Bühnen- und Orchestermusik, Kammer- und Instrumentalkonzerte sowie Kammermusik.
Nach dem Abitur im Kriegsjahr 1940 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. 1943 wurde er in Kämpfen schwer verwundet und verlor in Folge ein Bein durch Amputation. Er musste dadurch von seinem eigentlichen Berufswunsch, Dirigent zu werden, Abstand nehmen.
Zu seinen Lehrern während seines Studiums in Trossingen und Stuttgart zählten Hans Brehme (Klavier), Wolfgang Fortner (Komposition), Hans Grischkat, Karl Münchinger und Bertil Wetzelsberger (Dirigieren) sowie Philipp Mohler (Komposition).
Im Jahr 1948 erlangte Klein die Künstlerische Reife in Dirigieren und Komposition und erhielt im Alter von 27 Jahren als einer der Jüngsten einen Lehrauftrag für Tonsatz an der Musikhochschule Stuttgart. Im Jahr darauf wurde er Dozent für Musiktheorie an der Nordwestdeutschen Musikakademie in Detmold. Zwischen 1948 und 1950 nahm er parallel zu seinem Lehrauftrag ein Privatstudium der Zwölftontechnik bei Wolfgang Fortner auf.
In der Zeit von 1960 bis 1984 lehrte er Komposition, Formenlehre, Partitur- und Generalbass-Spiel an der Musikhochschule Frankfurt am Main, ab 1965 als Professor. Von 1985 bis 1996, also bis zu seinem 75. Lebensjahr, lehrte Klein an Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main.
Über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten war Klein freier Musik-Lektor des Fidula-Verlages.