Ferdinand Möhring besuchte das Gymnasium in Neuruppin. 1830 ging er auf die Gewerbeschule in Berlin für eine Baumeisterlehre, die er vorzeitig abbrach, und trat ins Institut für Kirchenmusik.
1838 komponierte eine B-Dur Sinfonie, im im selben Jahr durch Felix Mendelssohn-Bartholdy im Leipziger Gewandhaus aufgeführt wurde.
1840 zog er nach Saarbrücken; dort wurde er als Leiter des Männergesangsvereins und Organist der Ludwigskirche berufen.
1842 unternahm er eine Reise nach Paris, wo er mit Fr. Chopin zusammentraf.
1844 wurde er zum königlichen Musikdirektor ernannt. 1845 wurde er zum Organist der Pfarrkirche und Musiklehrer am Neuruppiner Gymnasium berufen.
1857 heiratete er Hedwig Schulz, die Tochter eines Malers. Ab 1873 war Möhring freischaffender Künstler. 1876 zog er nach Wiesbaden.