Franz Xaver Eisenhofer (* 29.11.1783 in Ilmmünster / Oberbayern, † 15.8.1855 in Würzburg) war ein deutscher Komponist, Schriftsteller, Textdichter, Studienrektor und Professor. Seinen ersten Musikunterricht erhielt er im Benediktinerkloster Scheyern. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Neuburg an der Donau trat er ein Philosophiestudium in München an, dort erhielt er auch Unterricht in Harmonielehre und Kontrapunkt bei Joseph Grätz (1760-1826). Nach kurzem Eintritt ins Münchner Priesterseminar und später einer Anstellung als Hofmeister am Sitz des Grafen La Rosée in Haag/Amper entschied sich Eisenhofer doch für den Lehrberuf, den er zunächst ab 1810 als Unterlehrer in Landshut, später an den Gymnasien in Passau, Neuburg an der Donau und Würzburg (dort ab 1825 als Studienrektor) ausübte. Von der Hochschule in Würzburg, an der Eisenhofer eine Professur innehatte, erhielt er 1854 den Titel eines Ehrendoktors der Philosophie, zuvor (1840) wurde er zum Ritter des bayrischen Verdienstordens zum Heiligen Michael ernannt. Noch heute ist in Würzburg (Frauenland) eine Straße nach ihm benannt. Außer als Lehrer trat er auch als Chorleiter, Sänger, Geiger, Musikpädagoge und Gesangslehrer in Erscheinung.
Als Liedkomponist schrieb er die meisten Texte dazu selbst. Vor allem die Männerquartette Eisenhofers waren seinerzeit überaus beliebt, sind aber heutzutage nur noch vereinzelt hörbar.