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Hans Otten (* 10. Juli 1905 in Köln; † 31. Oktober 1942 ebenda) war ein deutscher Komponist.
Die Hauptschaffenszeit von Hans Otten fällt in die zweite Hälfte der 1920er und in die 1930er Jahre. Der begnadete Musiker Otten schrieb Gesangsstücke für Männerchöre, Schlager, vor allem aber Kar-nevalslieder, die meist von dem Büttenredner und Mundartdichter Gerhard Ebeler betextet wurden. Ebeler war auch meist der erste, der die Lieder vortrug und dann auf Schallplatte sang. Er betrieb auch einen eigenen Musikverlag. Das Gespann Otten-Ebeler versorgte in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg den rheinischen Karneval mit einschlägigem Liedgut. Viele ihrer Schlager sind zu kölschen Evergreens geworden, die heute noch gern gesungen werden. Ihr gemeinschaftlich ver-fasster Schunkelwalzer „Du kannst nicht treu sein“, den die kölsche Volkssängerin Grete Fluss am 31. Dezember 1932 in der Karnevalsrevue „D’r Zog kütt“ [Der (Karnevals-)Zug kommt] aus der Taufe ge-hoben hatte, kam Mitte der 1930er Jahre auf Schallplatte heraus und ging um die ganze Welt.