Manfred SCHWENKGLENKS wurde 1951 in Laichingen geboren. Mit 9 Jahren hatte er sein erstes öffentliches Auftreten als Akkordeonsolist. Erste Kompositionsversuche. Es folgten Auftritte als Pianist und Uraufführungen eigener Werke. Während der gymnasialen Ausbildung errang er einen Sonderpreis für Klavierbegleitung beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, legte die Kirchenmusik-C-Prüfung ab und studierte als Vorschüler an der Musikhochschule Stuttgart Komposition bei Prof. Martin GÜMBEL.
Nach dem Schulmusikstudium mit Beifach Musikwissenschaft und dem Referendariat wurde er Musiklehrer an einem süddeutschen Gymnasium (bis 2014). Zwischenzeitlich leitete SCHWENKGLENKS die Sängerabteilung der Stuttgarter Straßenbahnen-AG sowie den Liederkranz Münchingen.
In seiner Tätigkeit als Gymnasiallehrer veröffentlichte er im Fortbildungsheft für Musiklehrer der baden-württembergischen Landesanstalt für Erziehung und Unterricht (LEU) die Analysen des zweiten Préludes op.28 von CHOPIN (als Broschüre erschienen: München 2008 - ISBN 978-3-638-95170-8) und des ersten Themas aus MOZARTs c-moll-Klaviersonate KV 457 (München 2008 - ISBN 978-3-638-95171-5). Außerdem erschien im GRIN-Verlag eine vergleichende Analyse von Klavierbearbeitungen Franz LISZTs (ISBN 978-3-640-45043-5).
Zahlreiche Werke schrieb er für Schulensembles (insbesondere abendfüllende Bühnenwerke wie die Kinderopern „Belagerungszustand“, „Das Stuttgarter Hutzelmännlein“, „Der letzte König von Orplid“, „Das Sterntaler-Märchen“, "Paulchen Puppenspieler", „Aeon – Teile einer Performance zur Jahrtausendwende“ und "-menschen-haß-liebe-tier- - ein musikszenarisches Thesenpapier") oder instrumentierte sie entsprechend um.
Gegenwärtig arbeitet SCHWENKGLENKS an einer Vervollständigung des „Aeon“-Stücks. - Die Kompositionen, die MÖRIKE-Texte beinhalten oder verarbeiten, sind allesamt in die Bibliothek des Deutschen Literaturarchivs in Marbach/Neckar aufgenommen worden.