Er war ein Wunderkind auf der Violine und erhielt seine musikalische Ausbildung u. a. in Leipzig.
David war Konzertmeister des Gewandhausorchesters Leipzig ab 1836.
Er unterrichtete auch am Leipziger Konservatorium, das von Mendelssohn gegründet wurde.
Bedeutung:
Ferdinand David war maßgeblich an der Entwicklung der romantischen Violintechnik beteiligt.
Mendelssohn schrieb sein berühmtes Violinkonzert in e-Moll op. 64 für David – dieser war auch an der Entstehung beratend beteiligt und spielte die Uraufführung 1845.
Kompositionen:
David komponierte hauptsächlich Werke für Violine, darunter:
Violinkonzerte (z. B. Violinkonzert Nr. 1 op. 18)
Violin-Etüden und technische Studien, die heute noch im Unterricht verwendet werden
Kammermusik (Streichquartette, Violinsonaten)
Orchesterwerke und Lieder
Vermächtnis:
Als Lehrer formte David viele bedeutende Geiger des 19. Jahrhunderts.
Seine Etüden und Werke sind nach wie vor im Repertoire von Geigenpädagogen.
Er war ein zentraler Akteur der Leipziger Musikszene des 19. Jahrhunderts.