Dänischer Komponist, einer der bedeutendsten Vertreter der dänischen Nationalmusik des 19. Jahrhunderts. Als Sohn eines Tischlers wurde er Violinist der dänischen Hofkapelle und erhielt Musikunterricht bei C. E. F. Weyse und A. P. Berggreen. Für sein erstes Werk, die Ouvertüre `Nachklänge von Ossian` bekam Gade 1841 den 1. Preis vom Kopenhagener Musikverein. Durch ein königliches Stipendium konnte er in Leipzig studieren, wo er engen Kontakt zu Robert Schumann und Felix Mendelsohn Bartholdy hatte. An Mendelssohns Seite dirigierte Gade einige Gewandhauskonzerte, unter anderem die Uraufführungen seiner 1. und 2. Sinfonie (op. 5, c-Moll und op.10, E-Dur). 1847 wurde er als Nachfolger Mendelssohns zum Leipziger Gewandhaus-Kapellmeister berufen. Nach Ausbruch des deutsch-dänischen Krieges 1848 verließ Gade Leipzig wieder und kehrte nach Kopenhagen zurück. Hier wirkte er als Direktor des Kopenhagener Musikvereins und später als Hofkapellmeister. 1866 wurde er Leiter des Königlich-Dänischen Konservatoriums der Musik.
Winter:
Die Winterzeit: In der Musik oft das Symbol für Einsamkeit und Alter, aber auch für die Kraft und das Durchhaltevermögen, die kalte Jahreszeit zu überstehen