Deutsch-dänischer Pianist und Komponist, mit vollem Namen: Friedrich Daniel Rudolph Kuhlau, aber auch dänisch: Frederic Kuhlau. Als Kind verlor er bei einem Unfall das rechte Auge. Er erhielt seine Ausbildung durch Schwenke in Hamburg und fing dort als Pianist und Klavierlehrer an. Er flüchtete, um der französischen Konskription zu entgehen, 1810 nach Kopenhagen, wo er eine Kammermusikusstelle erhielt und nach Aufführung seiner ersten, mit großem Beifall aufgenommenen Opern "Die Räuberburg" und "Elisa" zum königlichen Hofkomponisten ernannt wurde. Für die Komposition des Schauspiels "Elverhøj" erhielt er einen Professorentitel. Er schrieb neben einigen weiteren Opern Gesangskompositionen sowie Instrumental- und Klavierstücke, darunter viele instruktive, noch heute als Unterrichtswerke geschätzte Klaviersonaten. Nach seiner Flucht aus Deutschland verbrachte er den Rest seines Lebens in Dänemark.