Deutscher Pädagoge und Komponist. Als Sohn eines Müllers besuchte er das mit der dortigen Abtei in Verbindung stehende Gymnasium in Säckingen und interessierte sich früh für Dichtkunst und Musik. Nach dem Schulabschluss wurde ihm im Kloster das Orgelspiel und die Leitung des Kirchengesangs übertragen, bevor er in Freiburg (Breisgau) Philologie, Philosophie und Mathematik studierte. Ab 1809 war er nacheinander Musiklehrer in Göttstadt bei Biel (Schweiz), Zürich, Würzburg, Nürnberg und Ifferten (Yverdon) am Neuenburger See (Schweiz). Nach Lehrtätigkeiten an Seminaren und Instituten in Rastatt und Nürnberg wurde ihm 1823 eine bedeutende Stelle am pädagogischen Seminar in Karlsruhe übertragen, wo er dann nicht nur in der Musik lehrte, sondern auch Unterricht in der deutschen Sprache sowie in Mathematik und Naturwissenschaften erteilte. Er komponierte eine Reihe von mehrstimmigen, schlichten, volkstümlichen Weisen, die vornehmlich für den Schulgebrauch gedacht waren.