Deutscher Musiker und Komponist. Er trat 1790 als Violoncellist der Kapelle des Fürsten von Oettingen-Wallerstein bei, ein Jahr nachdem Antonio Rosetti dieses hervorragende Orchester verlassen hatte und Kapellmeister am Hof des Herzogs zu Mecklenburg-Schwerin in Ludwigslust geworden war. Von 1796 – 1802 unternahm Witt ausgedehnte Reisen. 1802 schrieb er für Würzburg das Oratorium Der leidende Heiland, welches so erfolgreich war, dass er zum Kapellmeister der bischöflichen Kapelle ernannt wurde; ab 1814 bis zu seinem Tod am 3. Januar 1836 war er Kapellmeister am Würzburger Theater.
Sein Werkverzeichnis umfasst u.a. Opern, Oratorien, etwa 18 Sinfonien (davon 9 zu Lebzeiten veröffentlicht), je ein Konzert für Flöte und Violoncello, ein Septett für Klarinette, Fagott, Horn und Streicher sowie ein Quintett für Klavier und Bläser.