Mozart, Wolfgang Amadeus: Sechs Mailänder Sinfonien
Die "Mailänder Sinfonien", KV 155-160 schrieb Mozart während seiner dritten Italien-Reise, Oktober 1772 bis März 1773, die er zusammen mit seinem Vater unternahm. Im Mittelpunkt der Reise stand die erste Aufführung der Oper "Lucio Silla" in Mailand. Am 28. Oktober schrieb Leopold Mozart in einem Brief aus Bozen "... Der Wolfg. befindet sich auch wohl; er schreibt eben für die lange Weile ein Quatro ..." und am 6. Februar teilt er aus Mailand mit "... der Wolfgang schreibt ein Quartetto ...". Lange Zeit wurden die erwähnten "Quatros" als Streichquartette angesehen. Erst in der Auflage des Köchel-Verzeichnisses von 1965 wurden drei der sechs Stücke als Divertimenti klassifiziert und zwar aufgrund der von Mozart eigenhändig vermerkten Instrumentenverzeichnung "Violini / Viole / Violoncello / Basso" bzw. "Violini / Viole / Basso". Eine Ausgabe als Orchesterquartette ist von daher, auch wegen der musikalischen Faktur der Stücke, gerechtfertigt. Die Werke stehen in der Tradition Samartinis; sie sind eine Weiterentwicklung der "Salzburger Sinfonien", KV 136-138.
Inhalt
- Sinfonie / Quartetto G-Dur, KV 156: Presto - Adagio - Tempo di Menuetto - Sinfonie / Quartetto B-Dur, KV 159: Andante - Allegro - Rondo / Allegro grazioso - Sinfonie / Quartetto C-Dur, KV 157: Allegro - Andante - Presto
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Streichorchester
mittelschwer - fortgeschritten
979-0-2037-4362-0
9790203743620
MOS 40162-70
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