Bach, Carl Philipp Emanuel: Sämtliche Orgelwerke
Carl Philipp Emanuels Orgelsonaten stehen immer noch im Schatten des "übermächtigen" Vaters. So schrieb etwa Forkel quasi entschuldigend: "Diese Orgel-Solos sind für eine Prinzessin gemacht, die kein Pedal und keine Schwierigkeiten spielen konnte, ob sie sich gleich eine schöne Orgel mit zwei Clavieren und Pedal machen ließ und gerne darauf spielte."Da die Prinzessin, gemeint ist Anna Amalia v. Preußen, aber nicht etwa nur ein Manualiter-Positiv, sondern eine große Orgel mit Pedal bauen ließ, wird man Forkels häufig zitierte anekdotische Notiz mit einer gewissen Skepsis betrachten müssen: ist sie vielleicht der Versuch des künstlerisch durchaus auf J. S. Bach fixierten Forkel, für die von ihm gewiss als Mangel empfundene Pedallosigkeit der Sonaten C. Ph. E. Bachs eine Entschuldigung zu finden? Die eigentliche Ursache für den Verzicht auf das Pedal dürfte wohl in dem Stilwandel zur Frühklassik begründet sein. Die musikalischen Qualitäten sind es, weswegen die Orgelsonaten des berühmten Bach-Sohnes auch heute noch viel und gerne gespielt werden. Die 6 authentischen Orgelsonaten werden in einer kritischen Neuausgabe vorgelegt, die erstmals die gesamte vielfältige Quellenüberlieferung berücksichtigt.
Inhalt
- 1. Fassung), Wq 70/1, H 133 - Sonata D-Dur, Wq 70/2, H 134 - Fuge (Spätere Fassung) Es-Dur H 102| Choralbearbeitung "Aus der Tiefen rufe ich" BWV Anh. 745 - Fuge A-Dur H 101 - Choralvorspiel "Ich ruf zu Dir, Herr Jesu Christ" BWV Anh. II 73 - Fantasie und Fuge c-Moll H
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Orgel
leicht - mittelschwer
978-3-85055-565-4
979-0-50057-131-5
9783850555654; 9790500571315
UT50148
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