Romanus
08.04.2011 00:26:19
gerhard
10.04.2011 16:13:18
Nun könnte man ja sagen, dass man einen Anteil am Ertrag haben will (=Umsatz abzüglich MwSt. und Herstellungskosten, Werbungskosten bleiben unberücksichtigt), dann ist die Frage, wieviel man wirklich davon hätte, wenn der Verlag, wie üblich, dann Exklusivrechte beansprucht und die Wahrscheinlichkeit des massenhaften Verkaufes gleich null ist.
Interessant wird es m.E. dann, wenn man eine Oper geschrieben hat und diese durch aktives Betreiben eines Verlages in einem renommierten Opernhaus zur Aufführung kommt. In solch einem Fall muss der Verlag nicht viele Leute ansprechen und der Ertrag bei der Aufführung ist ansprechend. Eine solche Oper muss man erst einmal schreiben.
Wenn ich Komponist wäre und mittelfristig dafür entlohnt werden möchte, würde ich versuchen, ansprechende Chorsätze für den Kirchenbetrieb schreiben. Aufführungen werden pauschal von der Kirche bei der GEMA bezahlt, so dass der einzelne Chor sich keine Gedanken über GEMA machen muss, aber Abgaben trotzdem statt finden. Zur Vermarktung braucht man aber keinen Verlag. Da haben Sie mit Musicalion sicherlich eine bessere Verbreitung.