dellele
18.02.2015 22:52:58
Nun sind aber die Originalnoten sehr oft nicht brauchbar für die Zusammensetzung z.B. eines Blockflötenensembles, auch die Noten aus musicalion bedürfen oft der Anpassung, hier wird wird nicht immer berücksichtigt, welches Instrument welche Töne überhaupt spielen kann, auch ist das Layout häufig ungünstig, weil viel zu platzraubend, manchmal muss man auch transponieren.
Ich habe schon viele Bearbeitungen und Arrangements von Originalnoten gemacht und da ist man auf die ausgedruckten Kopien angewiesen, weil sie mit den Originalnoten nicht übereinstimmen.
Gibt´s da Probleme mit der GEMA?
Von den Arrangements der noch nicht seit über 70 Jahren toten Komponisten soll hier mal abgesehen sein...
gerhard
19.02.2015 10:24:32
Die Vorschrift mit den Originalnoten geben Printverlage vor, um sicher zu stellen, dass die Noten nicht kopiert wurden. So kommt es durchaus vor, dass ein Chorleiter ein Exemplar eines Werkes kauft und dann für alle Chormitglieder kopiert. Bei einem hundertköpfigen Chor macht der Verlag dann eventuell 2,30 Euro Umsatz anstatt 230 Euro. Bei Musicalion spielt das keine Rolle.
Die GEMA will bei Aufführungen lediglich wissen, ob Sie "unfreie" Musik aufführen. Bei Werken aus der Downloadbibliothek von Musicalion ist das jeweils beim Werk vermerkt, ob Sie Angaben machen müssen oder nicht. Auch wenn Sie Bearbeitungen vornehmen, bleibt diese Angabe verpflichtend.