Deutscher Violinist und Komponist. Er entstammte einer musikliebenden Familie. Sein Vater war der Magdeburger Marktrichter Johann Peter August Fesca, der als Musikliebhaber regen Anteil am Musikleben seiner Stadt nahm. Seine Mutter war die Sängerin Marianne Podleska, Schülerin von Johann Adam Hiller.
Im Alter von 11 Jahren debütierte Fesca als Violinvirtuose in seiner Heimatstadt und trat in der Folge in dortigen Konzerten der Freimaurerloge auf. In Leipzig studierte Fesca ab 1805 u. a. beim Thomaskantor August Eberhard Müller, der ihn später als Geiger an das Gewandhausorchester vermittelte. Von 1808 bis zum Ende des Königreichs Westphalen 1813 war Fesca Sologeiger der Kasseler Hofkapelle. In dieser Zeit entstand auch ein Großteil seiner Kompositionen. 1814 wechselte er als Violinist an die großherzoglich-badische Kapelle nach Karlsruhe, deren Konzertmeister er im darauffolgenden Jahr wurde. Wegen eines schweren Lungenleidens musste er sein Violinspiel stark einschränken und 1821 ganz aufgeben. Er widmete sich dann wieder verstärkt seiner kompositorischen Tätigkeit, bis er 1826 nach langer Leidenszeit starb.
(nach Wikipedia)