Mona Rasenberger : Carl Orff Competition 2018 Der Gang ins Nirgendwo
Der vorgegebene Rhythmus erscheint wie ein roter Faden gleich zu Beginn des Stückes und entwickelt sich, bis er am Ende in einen Sarabandenrhythmus mündet. In der Zwischenzeit begleitet der Hörer den zuerst klagenden, dann verzweifelten Orpheus auf seinem Weg, den ich größtenteils auch als druchaus rhythmischen Gang gestaltet habe. Den Ausruf "Wer?" habe ich bewußt als Falsett-Ton geschrieben, da sich dieses Wort nicht nur als Stimme der Frau, sondern auch als Höhepunkt von allem anderen absetzen soll. Die Harfe hat - bis auf wenige, bewußt gewählte Töne - eine ganz bestimmte Tonleiter eingestellt - so wie in den Gedanken des Orpheus immer die Harfe mit denselben Saiten präsent ist - wie in der Skulptur von A. Tesche-Mentzen. Am Ende bleibt der Hörer nicht allein mit dem Schmerz des Orpheus: die anschließende Sarabande gibt der Trauer noch einmal Raum zum Verklingen.
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Hinzugefügt von: gerhard
Hinzugefügt am: 30.08.2018
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| Epoche/Stile: | Musica viva |
| Thema: | Wettbewerb |
| Reihe/Zyklus: | |
| Schwierigkeit: | Mittel |
| Aufführung: | NICHT anmeldepflichtig (GEMA, SUISA, AKM etc.) |
| Instrumentierung: |
Sologesang mit (Kammer-)Orchester
Solo>Bass+Px+Hf
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| Sprache im Lied: | Deutsch |
| Anzahl Seiten: | 8 |
| geliefert durch: | Sinfonie |
| Besuche: | 6221 |



