Juana Inés de Asbaje y Ramírez war die aussereheliche Tochter von Manuel de Asbaje und Isabel Ramirez. Schon mit drei Jahren lernte sie lesen und studierte in der Folge Werke der Philosophie, Astronomie und Medizin.
Mit 16 wurde das begabte Mädchen von der Vizekönigin von Neuspanien entdeckt, die sie an ihren Hof holte. In der Folge verfasste Juana zahlreiche Gedichte in Spanisch, Lateinisch und in Nahutl, der Eingeborenensprache. Ihrer anmutigen Verse wegen zählt sie heute zu den wichtigsten lateinamerikanischen Poeten des 17. Jahrhunderts.
Nach einem visionären Traum trat sie 1667 ins Kloster ein und nahm den Namen Juana Inés de La Cruz an.
Das Leben im Kloster war für sie sehr angenehm, hatte sie doch eine geräumige Wohnung, Bibliothek und Laboratorien für Experimente zur Verfügung. Immer noch unter der Protektion der Vizekönigin stehend, durfte sie nach Belieben Gäste empfangen. Sie schrieb weiterhin „weltliche“ Gedichte von großer Leidenschaft, von denen sie die meisten der Vizekönigin widmete.
Ihre Oberen ermahnten sie immer wieder, sich nur mit religiöser Literatur zu beschäftigen. In Briefen an ihren Beichtvater und an den Bischof von Puebla setzte sie sich für das Recht der Frauen auf Wissen und Bildung ein. 1694 gab sie dem Druck nach und unterzeichnete ein Sündenbekenntnis und das Gelübde, fortan nur noch für Gott zu leben. Als 1695 die Pest ausbrach, steckte sich Sor Juana Inés de la Cruz während der Krankenpflege an und starb bald darauf an der Seuche. (Quelle: nach Wikipedia)
In ihrer Komposition verwendet sie Elemente und Instrumentarium der aztekischen Volksmusik.