Carlos Gutierrez Quiroga wurde in La Paz, Bolivien im Jahre 1982 geboren. Er absolvierte sein Musikstudium an der Loyola University und mit dem Programm "Einführung in die Musik" (PIM), entwickelt vom "Native Instruments Experimental Orchestra" (OEIN). Seine Arbeit konzentriert sich auf die Lehre, Komposition, Dirigieren, Musizieren und Erforschung der einheimischen Musik von Bolivien. Im Rahmen der OEIN bestritt er Konzerten auf verschiedenen Bühnen Boliviens und die Welt.
Mit dem OEIN wurde seine Musik in Ländern wie Bolivien, Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz, Vereinigten Staaten, Kolumbien, Uruguay, Argentinien und Kanada aufgeführt. Auf dem Gebiet der angewandten Musik komponierte er Musik für den bolivianischen Juku (Kiro Russo 2011), er schuf das Sounddesign und prämierte Musik für verschiedene Film- und Videoprojekte. Dank dieser Arbeiten wurde er zur Berlinale im Rahmen der Talentförderung eingeladen. Er ist derzeit Lehrer beim PIM, Assistent von OEIN und Direktor von zwei Jugendensembles. Die Erfahrung am OEIN und mit Cergio Prudencio sowie Carlos Rosso haben ihn stark beeinflusst.
ARBEITEN
• Siythü (2009) für Frauenstimmen, Toyos Sikus, Wakapinkillus Boxen chapacas schuf einige Instrumente vor allem für die Arbeit und die Inszenierung. Es bestehen vor allem für die Jugend OEIN B.
• Wiiris (2011) verschiedene Instrumente wurden speziell für die Arbeit erfunden, es wurden aber auch Hupen, flamboyant Schoten (natürliche Rasseln) und große Töpfe verwendet. Komponiert wurde das speziell für OEIN.
• Jintili (2012) für Sikus spezielle Takte, Rohre mit Metalllaschen und Luffa eingebettet. Es wurde vor allem für die Kammerensemble des CERN komponiert.
• Interventionen (2013) für 200 Mitglieder des CERN und verschiedenen Klangobjekte. Die Performance in stark frequentierten öffentlichen Raum in der Stadt La Paz.
• Lila Stein (2014) für Streichtrio.
• Originalmusik und Sounddesign für den peruanischen Film Videofilia und anderen viralen Syndromen (J. D. Molero 2015).
• Artifice (2015) Stück / Klangspiel mit Erzähler für Kinder. Wurde komponiert vor allem für die Jugend CERN B.
• Ch'ipa (2015) für Truppen Sikus Komplex mit Röhren gebaut, 3 tibetische Schalen und Samenkapseln percutidas jacaranda Füße. Komponiert im Auftrag speziell zum 35 jährigen Bestehen von CERN.
• Ch'ipa 2 (2015) elektroakustisches Stück in vier benutzerdefinierte Kanäle durch das Kulturzentrum von Spanien in La Paz erstellt
• Ch'ipa 3 (2015) spielten bisher 20 Instrumente und 20 Kunststoff-Zellen auquis fifes
• Li q'u (2015) für Violine und Klavier. Individuelles Duo komponiert Wapiti (Kolumbien-Canada)
• Momo (2016) Original Bearbeitung der Arbeit von Michael Ende Musik von Octáfono Radio Company Theatre