Maria Hester Park war eine englische Pianistin, Cembalistin, Klavierlehrerin und Komponistin. In den 1770 und 1780er Jahren trat sie in verschiedenen renommierten Konzertsälen auf. Zeitgenössische Rezensionen ihrer Konzerte attestieren ihr verschiedentlich hohe Musikalität und Virtuosität. Als Lehrerin wirkte sie vor allem in Adelskreisen.
1787 heiratete sie den Kupferstecher und Autor Thomas Park. Das Paar bekam vier Töchter und einen Sohn. Nach ihrer Heirat trat die Musikerin bis 1792 insgesamt noch drei weitere Male auf. Unterricht erteilte sie bis 1807.
Bereits in den 1780er Jahren begann Maria Hester Park, ihre Klaviermusik – von der nur ein Teil erhalten geblieben ist – zu veröffentlichen. Zu ihren Werken gehört auch ein um 1795 entstandenes Klavier- oder Cembalokonzert, welches ausschließlich von Streichern begleitet wird.
Nach längerer Krankheit starb sie 1813 in Hampstead.