Mit der Familie von Johann Sebastian Bach besteht keine Verwandtschaft.
Sein Vater Gottfried, Organist an der Berliner Dreifaltigkeitskirche, war sein erster Musiklehrer.
Er kehrte 1814 nach Berlin zurück, um das Organistenamt an der Gertraudenkirche anzutreten, nachdem sich seine ursprüngliche Hoffnung auf die Nachfolge seines inzwischen verstorbenen Vaters an der Dreifaltigkeitskirche nicht erfüllt hatte. Seine musikalische Ausbildung setzte er bei Carl Friedrich Zelter (Kontrapunkt) und Ludwig Berger (Klavier) fort und trat 1815 in die Sing-Akademie zu Berlin ein. 1816 wurde er Organist an der Berliner Marienkirche.
1820 wurde er Lehrer für Orgelspiel und Theorie an Zelters neu gegründetem Königlichen Musik-Institut und nach Zelters Tod dessen Direktor. Dieses Amt behielt er bis zu seinem Tode.
Neben Kompositionen für Soli, Chor und Orchester, darunter der 100. Psalm „Jauchzet dem Herrn alle Welt“, schrieb er vor allem zahlreiche Orgelwerke (Präludien, Fantasien, Fugen usw.),