Musikalische Leitung der Chorgemeinschaft Bergisch Gladbach von 1923-1935. Der Lehrer an der Kölner Hochschule für Musik, erwies sich als ausgesprochener Glücksfall für den Chor. Unter seiner Ägide blieb der Chor seiner Tradition treu. Einige bemerkenswerte Konzerte, unter anderen Händels schwieriges Oratorium „Judas Makkabäus“, zeugen von der künstlerischen Kontinuität. Auch als die Maria-Zanders-Stiftung 1931 ihre Zahlungen an den Chor einstellte, machte man weiter. Mitglieder der Stiftung finanzierten die Sänger aus eigener Tasche, Hermann Möskes verzichtete auf Honorar für die Chorproben.
Mitten in den Vorbereitungen für den 50. Geburtstag des Chores verstarb Hermann Möskes völlig unerwartet.