Friedemann Hasse wurde 1985 in der Barockstadt Dresden geboren. Ab dem 6. Lebensjahr lernte er Violine bei Franziska Gräfe und Prof. Volker Dietzsch. Ab dem 16. Lebensjahr bekam er Kompositionsunterricht bei Silke Fraikin und wurde Mitglied der Kinderkomponistenklasse Halle-Dresden. Mit 18 Jahren debütierte er als Komponist mit dem Stück „Skurrile Szene im Wandel der Erinnerung“ (Kulturrathaus Dresden) und etwas später mit dem Hornkonzert „Die Jagd auf Clairon, den Ohrwurm“ (Kulturpalast Dresden). Neben dem Studium (2004-2012) an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber (Dresden) war er Geiger der Akustikrockband Stilbruch (2005-2015). Seine veröffentlichten Werke umfassen zahlreiche Gedichtvertonungen (Brecht, Hölderlin, Heine, Kaléko, Lasker-Schüler, Morgenstern usw.), Filmmusik für 2 Fernsehfilme des MDR, 2 Kinderopern, 1 Kammeroper (Regie: Staatsoper Hamburg) und diverse Instrumentalmusik für zum Teil ausgefallene Besetzungen.
Friedemann Hasse lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Leipzig, arbeitet als freischaffender Komponist und Violinen- sowie Orchesterpädagoge an der Musik- und Kunstschule „Ottmar Gerster“ und engagiert sich in verschiedenen Vereinen für die Nachwuchsförderung im Musikbereich.