Carl Gottlieb Hering : Morgen, Kinder, wird's was geben (Mel. I) bearb. von Bernd Wohlgemuth
weltliches Weihnachtslied:
Zur Entstehung des Liedes gibt es verschiedene Darstellungen. Max Friedlaender druckt in seinem Buch Das deutsche Lied im 18. Jahrhundert die erste Strophe ab und gibt an, dass sie 1795 in der 2. Auflage der Lieder zur Bildung des Herzens von Karl Friedrich Splittegarb (1753–1802) aus Mittel Steinkirch bei Lauban in der Oberlausitz zum ersten Mal veröffentlicht worden sei. Der Text trägt bei Splittegarb den Titel Die Weihnachtsfreude und besteht aus sieben Strophen. Er geht aber auf ein älteres Lied zurück, das mit den Worten Morgen! morgen wird’s was geben! beginnt und in der 1779–82 erschienenen Kleinen Kinderbibliothek von Joachim Heinrich Campe (1746–1818) abgedruckt ist.
Vertonungen von Splittegarbs neuem Text erschienen unter anderem 1809 in der Neuen praktische Singschule für Kinder von Carl Gottlieb Hering (1766–1853).
Einer Entwicklung der Weihnachtslieder im frühen 19. Jahrhundert nach Aufklärung und Säkularisation folgend, wird der sakrale Inhalt des Weihnachtsfests, die Geburt Jesu, in dem Liedtext gar nicht erwähnt. Stattdessen legt der Autor den Schwerpunkt auf die Beschreibung der Vorfreude der Kinder auf die mit dem Weihnachtsfest verbundene Bescherung. Diese Vorfreude wird genährt durch die Erinnerung an die geschmückte Stube und die zahlreichen Geschenke des Vorjahres.
siehe auch: https://www.musicalion.com/de/scores/noten/329/unbekannt-anonymus/79591/morgen-kinder-wird-s-was-geben-mel-ii?after_publish=1
Zur Entstehung des Liedes gibt es verschiedene Darstellungen. Max Friedlaender druckt in seinem Buch Das deutsche Lied im 18. Jahrhundert die erste Strophe ab und gibt an, dass sie 1795 in der 2. Auflage der Lieder zur Bildung des Herzens von Karl Friedrich Splittegarb (1753–1802) aus Mittel Steinkirch bei Lauban in der Oberlausitz zum ersten Mal veröffentlicht worden sei. Der Text trägt bei Splittegarb den Titel Die Weihnachtsfreude und besteht aus sieben Strophen. Er geht aber auf ein älteres Lied zurück, das mit den Worten Morgen! morgen wird’s was geben! beginnt und in der 1779–82 erschienenen Kleinen Kinderbibliothek von Joachim Heinrich Campe (1746–1818) abgedruckt ist.
Vertonungen von Splittegarbs neuem Text erschienen unter anderem 1809 in der Neuen praktische Singschule für Kinder von Carl Gottlieb Hering (1766–1853).
Einer Entwicklung der Weihnachtslieder im frühen 19. Jahrhundert nach Aufklärung und Säkularisation folgend, wird der sakrale Inhalt des Weihnachtsfests, die Geburt Jesu, in dem Liedtext gar nicht erwähnt. Stattdessen legt der Autor den Schwerpunkt auf die Beschreibung der Vorfreude der Kinder auf die mit dem Weihnachtsfest verbundene Bescherung. Diese Vorfreude wird genährt durch die Erinnerung an die geschmückte Stube und die zahlreichen Geschenke des Vorjahres.
siehe auch: https://www.musicalion.com/de/scores/noten/329/unbekannt-anonymus/79591/morgen-kinder-wird-s-was-geben-mel-ii?after_publish=1
Kostenlos Noten für Mitglieder
| Helfen Sie! Verbesserte oder ergänzende Datei hinzufügen |
Musicalion Player
Einzelne Stimmen vorspielen lassen.
| Epoche/Stile: | Klassik |
| Thema: | Advent / Weihnachten, Glaube |
| Reihe/Zyklus: | |
| Schwierigkeit: | Leicht |
| Opus Nr.: | op. 4, Nr. 1047 |
| Aufführung: | NICHT anmeldepflichtig (GEMA, SUISA, AKM etc.) |
| Instrumentierung: | |
| Anzahl Seiten: | 1 |
| geliefert durch: | wohli |
| Besuche: | 217 |



