Wikipedia: John Travers war der Sohn des Schuhmachers Joseph Travers in Windsor. Zunächst war er Chorsänger an der St. Georges Chapel in seiner Heimatstadt. Im Jahr 1719 kam er in die Lehre von Maurice Greene und kopierte zwischen 1722 und 1728 viele Werke dieses Komponisten. Gegen Ende dieser Tätigkeit wurde Travers ein enger Freund des Komponisten Johann Christoph Pepusch, von dem er offenbar das lebhafte Interesse für alte Musik übernahm. Am 24. November 1726 bekam er nach der Unterstützung des Duke of Bedford das Amt des Organisten an der Londoner Kirche St. Paul’s Covent Garden und später an der Fulham Parish Church. In den Subskriptionslisten zu Händels Oper Admeto (1727) wird er beschrieben als Sub-Organist an der St Paul’s Cathedral, einer Position, die es offiziell gar nicht gab. Am 10. Mai 1737 folgte er Jonathan Martin (um 1715–1737) als einem der Organisten der Chapel Royal nach (zusammen mit Maurice Greene), also kurz nachdem er das Fulhamer Amt aufgegeben hatte. Im Mai 1739 war er einer der Ersten, die sich dem Fundus für die Unterstützung der Familien verstorbener Musiker anschloss – später hieß diese Einrichtung Royal Society of Musicians. Von seinem späteren Leben ist nicht viel bekannt, nur dass er die enge Freundschaft mit Pepusch fortsetzte, welcher ihm testamentarisch seine Bibliothek und gewisse persönliche Dinge vermachte.