Kurzbiographie Franz Jochen Herfert
Zu meiner ästhetischen Position:
Die "Neue Musik" halte ich für tot, denn die alten "Avantgardisten" ( also das heutige "establishment") haben ihre Ideale, insbesondere das des kontinuierlichen Fortschritts des musikalischen Materials, im Lauf der Zeit verraten, die neueste Produktion ihrer selbst sowie ihrer zahlreichen Adepten läuft entweder auf Imitation der alten avantgardistischen Werke oder aber auf die postmoderne Variante von Klassizismus und Expressionismus hinaus.
Um Abhilfe aus dieser Situation zu schaffen, habe ich mich in schöpferischem Denken den von der "Neuen Musik" vernachlässigten, gleichwohl zentralen Bereichen der Musik, nämlich Rhythmus, Zusammenklang und Melodik, zugewandt.
Dazu habe ich mich vor allen Dingen von der "Ideologie der Neuen Musik" freigemacht, , von ihrer Verpflichtung auf die Fortschrittsideologie ("Tendenz des musikalischen Materials"), von ihrer Verabsolutierung von Geschichte, von ihrer pseudowissenschaftlichen Verknüpfung von musikalischen Phänomenen mit gesellschaftlichen Zuständen, schließlich von ihrer oft bußpredigerhaften, gesellschafts=und kulturkritischen Schurigelei.
Selbstredend will ich daher kein "Avantgardist", sondern eine "schöpferische Persönlichkeit" sein.
Während nämlich der "Avantgardist" eindimensional dem Fortschritt entlang denkt, erkundet die schöpferisch tätige Persönlichkeit ein mehrdimensionales Terrain; deswegen steht der uniformen und vorhersehbaren Produktion des "Avantgardisten" ein vielgestaltiges und schwer etikettierbares Oeuvre der Schöpferpersönlichkeit gegenüber.
Im Gegensatz zum nach künftiger Klassizität schielenden "Avantgardisten" nehme ich als nur mir selbst treue Schöpferpersönlichkeit eine von Tradition, realem Publikum und jeglicher Art von Musikbetrieb unabhängige Position ein, lasse mich also auch von den Vorgaben des Neue-Musik-Betriebs nicht verbiegen.
Es geht mir unter anderem darum, Elemente der europäischen Musiktradition mit musikalischen Traditionen außerhalb Europas (Orient, ferner Osten, Afrika) so zu verflechten, dass sie in ihrer Verschmelzung eine neue Qualität bekommen.
Außerdem ist es mir in einer Musikszene, in der exklusive Originalität zwanghaft und absichtsvoll hergestellt wird, darum zu tun, eine solche eher unbewußt entstehen zu lassen.
Hier noch einige biographische Fakten:
Nach medizinischen Studien Kompositions- und Klavierstudium in Stuttgart und Paris.
Als Komponist Werke für alle musikalischen Gattungen vom Soloinstrument über Kammermusik und Jazzcombobesetzung bis hin zu Orchesterwerken, Oratorien, Musiktheater, Musik zu Filmen, Musik mit elektroakustischen Möglichkeiten, Klanginstallation (in der Form des Musikkontinuums).
Uraufführung meines Requiem 2009 in Tokio
Uraufführung meines Musikdramas "Ne Naprasno" nach Archipel GULAG von Solschenizyn 2012 in St.Petersburg
Als Pianist Auftritte mit eigenen Werken, neuerdings auch Auftritte als Synthesizerperformer mit meinem speziell programmierten Synthesizerkollektiv "spiritual synthesizers".
F.J.Herfert
Zu meiner ästhetischen Position:
Die "Neue Musik" halte ich für tot, denn die alten "Avantgardisten" ( also das heutige "establishment") haben ihre Ideale, insbesondere das des kontinuierlichen Fortschritts des musikalischen Materials, im Lauf der Zeit verraten, die neueste Produktion ihrer selbst sowie ihrer zahlreichen Adepten läuft entweder auf Imitation der alten avantgardistischen Werke oder aber auf die postmoderne Variante von Klassizismus und Expressionismus hinaus.
Um Abhilfe aus dieser Situation zu schaffen, habe ich mich in schöpferischem Denken den von der "Neuen Musik" vernachlässigten, gleichwohl zentralen Bereichen der Musik, nämlich Rhythmus, Zusammenklang und Melodik, zugewandt.
Dazu habe ich mich vor allen Dingen von der "Ideologie der Neuen Musik" freigemacht, , von ihrer Verpflichtung auf die Fortschrittsideologie ("Tendenz des musikalischen Materials"), von ihrer Verabsolutierung von Geschichte, von ihrer pseudowissenschaftlichen Verknüpfung von musikalischen Phänomenen mit gesellschaftlichen Zuständen, schließlich von ihrer oft bußpredigerhaften, gesellschafts=und kulturkritischen Schurigelei.
Selbstredend will ich daher kein "Avantgardist", sondern eine "schöpferische Persönlichkeit" sein.
Während nämlich der "Avantgardist" eindimensional dem Fortschritt entlang denkt, erkundet die schöpferisch tätige Persönlichkeit ein mehrdimensionales Terrain; deswegen steht der uniformen und vorhersehbaren Produktion des "Avantgardisten" ein vielgestaltiges und schwer etikettierbares Oeuvre der Schöpferpersönlichkeit gegenüber.
Im Gegensatz zum nach künftiger Klassizität schielenden "Avantgardisten" nehme ich als nur mir selbst treue Schöpferpersönlichkeit eine von Tradition, realem Publikum und jeglicher Art von Musikbetrieb unabhängige Position ein, lasse mich also auch von den Vorgaben des Neue-Musik-Betriebs nicht verbiegen.
Es geht mir unter anderem darum, Elemente der europäischen Musiktradition mit musikalischen Traditionen außerhalb Europas (Orient, ferner Osten, Afrika) so zu verflechten, dass sie in ihrer Verschmelzung eine neue Qualität bekommen.
Außerdem ist es mir in einer Musikszene, in der exklusive Originalität zwanghaft und absichtsvoll hergestellt wird, darum zu tun, eine solche eher unbewußt entstehen zu lassen.
Hier noch einige biographische Fakten:
Nach medizinischen Studien Kompositions- und Klavierstudium in Stuttgart und Paris.
Als Komponist Werke für alle musikalischen Gattungen vom Soloinstrument über Kammermusik und Jazzcombobesetzung bis hin zu Orchesterwerken, Oratorien, Musiktheater, Musik zu Filmen, Musik mit elektroakustischen Möglichkeiten, Klanginstallation (in der Form des Musikkontinuums).
Uraufführung meines Requiem 2009 in Tokio
Uraufführung meines Musikdramas "Ne Naprasno" nach Archipel GULAG von Solschenizyn 2012 in St.Petersburg
Als Pianist Auftritte mit eigenen Werken, neuerdings auch Auftritte als Synthesizerperformer mit meinem speziell programmierten Synthesizerkollektiv "spiritual synthesizers".
F.J.Herfert
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