Geboren in Poissy, begann Lasceux seine Laufbahn 1758 als Organist zunächst in der Pfarrei St-Martin von Chevreuse. Ab 1762 studierte er Komposition bei Charles Noblet in Paris. 1769 wurde er Organist in St-Aure und 10 Jahre später im Kloster Minimes sowie mit entsprechenden Ämtern sowohl am College of Navarra der alten Pariser Universität als auch am Magloire Seminar. 1769 wurde er Nachfolger von Claude-Nicolas Ingrain an der Orgel von Saint- Étienne-du Mont und bekam dort 1774 seine Ernennung zum Titular. Während der Revolution verlor er vorübergehend fast alle seiner kirchlichen Tätigkeiten, bis er 1803 dieses Organistenamt wieder aufnehmen konnte, beendete seine Dienstjahre 1819 und starb in Paris 1831.
Gerühmt wurde Lasceux – besonders auch als Improvisator – für sein virtuoses Orgel-, Cembalo und Hammerklavierspiel.