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Arthur Rebner (* 30. Juli 1890 in Lemberg, Österreich-Ungarn; † 8. Dezember 1949 in Los Ange-les, Kalifornien, USA) war Chansonnier, Autor, Librettist, Komponist, Revueau-tor, Conférencier und Textdichter.
Rebner siedelte in den Jugendjahren aus Lemberg nach Wien und schrieb dort Texte und Musik zu Liedern und Chansons. Er studierte von 1909 bis 1914 an der philosophischen Fakultät der Universität Wien u. a. Musik bei Guido Adler und Richard Wallaschek. Ab 1915 textete er auch für Robert Stolz, mit dem einige Erfolgstitel entstanden, 1918 kam sein erster Zyklus mit Operetteneinaktern Leute von heute auf die Bühne. Später lebte er, ab 1924 dauerhaft, als Conférencier und Revueautor in Berlin[1] (Berlin W 30, Schwäbische Str. 30) und wurde Mitglied des Deutschen Bühnen-Klubs Berlin.
Anfang der 1930er Jahre war Rebner auch im Film tätig, so als Texter bei Richard Oswalds Schuberts Frühlings-traum (gemeinsames Drehbuch mit Leo Lasko, 1931), Erich Waschnecks Acht Mädels im Boot (1932) und William Thieles Großfürstin Alexandra (1933). Nach der Machtübernahme des NS-Regimes 1933 wurde Rebner von den Nazis aus Deutschland vertrieben; er kehrte nach Wien zurück und arbeitete dort als Operetten-librettist für Robert Stolz, Leo Fall und Hans May und andere.
Nach dem Anschluss Österreichs im März 1938 emigrierte er über die Schweiz nach Frankreich, wo er Mitwir-kender im Wiener Künstler-Club Paris war. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde er (wie viele andere Emigranten auch) 1940 in Frankreich kurzzeitig interniert. Bald nach seiner Freilassung emigrierte er 1940 nach Mexiko (so entkam er der Besetzung Nordfrankreichs im Juni 1940) und lebte bis 1947 in Mexiko-Stadt. 1947 übersiedelte er in die USA. Er ließ sich in Hollywood nieder und stellte im Frühjahr 1948 als Direktor das Ensemble des Ebell-Wilshire-Theatre Los Angeles zusammen.