Kelberine, Alexander, russisch-amerikanischer Pianist; geboren in Kiew am 22. Februar 1903; gestorben (Selbstmord) in New York am 30. Januar 1940. Er studierte am Konservatorium in Kiew und dann an der Universität Wien. Er nahm Unterricht bei Busoni in Berlin und ging 1923 nach Amerika, wo er an der Juilliard Graduate School in New York bei Siloti (Klavier) und Goldmark (Komposition) studierte; später auch bei Toch. Ein Opfer schwerer Depressionen, plante er sein letztes Konzert mit Stücken in Moll und trauerhafter Bedeutung, das mit Liszts Todtentanz endete.