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Otto Deden (Amsterdam, 19. November 1925) ist ein niederländischer Komponist, Musikpädagoge, Dirigent, Lehrer und Organist.
Er war der Sohn von Catharina Maria de Jong und des Kaufmanns Lambertus Leonardus Deden. Er selbst war mit S.A. Van Dyke verheiratet.
Otto Deden wurde 1948 Preisträger an der römisch-katholischen Kirchenmusikschule in Utrecht, wo er u. a. von Hendrik Andriessen, Wouter Paap, Herman Strategier und Albert de Klerk unterrichtet wurde.
Nach seinem Militärdienst in Niederländisch-Ostindien wurde er 1950 zum Organisten an der St. Antoniuskirche in Dordrecht ernannt. In den folgenden Jahren leitete er Kammerchöre und Königliche Männerchöre in Limburg und Nordbrabant. Zwischen 1962 und 1969 war er Dirigent von Venlona. Er trat die Nachfolge von Jos Vranken an und wurde seinerseits von Ger Withag abgelöst. Er studierte weiterhin Komposition bei Henk Badings. Von ihm stammen zahlreiche Kompositionen, von profanen bis zu religiösen Werken, darunter Messen, verschiedene Motetten, Kantaten, Oratorien, Klavier- und Orgelwerke, darunter Auftragswerke wie das Declamatorium Kain und die Antwerpener Suite.
Otto Deden war 25 Jahre lang Musiklehrer am Titus Brandsma College in Dordrecht. 1982 wurde er zum Ritter des Ordens von Oranien-Nassau ernannt. Außerdem wurde er zum Ritter des Ordens des Heiligen Gregor des Großen ernannt und erhielt die bronzene Ehrenmedaille der Stadt Dordrecht.