Riel, Cornelis Gerardus van, Professor und Pastor (Zaandam 29.7.1886 - Amsterdam 7-9-1939). Sohn von Age Cornelis van Riel, Käsekäufer, und Anna Bongers. Verheiratet mit Elisabeth Maria Ott am 4.9.1923. Aus dieser Ehe kamen zwei Söhne geboren wurde.
Nach der Grundschule in Zaandam im Jahr 1888 besuchte Van Riel die altes katholisches Priesterseminar in Amersfoort, wo er erstmals das Gemeindeseminar besuchte Besuchte das Gymnasium und studierte später Theologie und Philosophie. Genau das Studium an der altkatholischen Fakultät der Die Universität Bern bestand bis 1909, als er in den Niederlanden im Amt war.
Am 10. Oktober 1909 wurde er zum Priester geweiht und sofort ernannt zum Kaplan in Amsterdam, wo er von 1911 bis 1939 tätig war Pfarrer derselben Pfarrei (S.H. Petrus und Paul).
In der Zwischenzeit setzte er sein Studium fort und am 20. April 1922 promovierte er summa cum laude in Bern mit einer Dissertation, deren Thema die Lehre von der Gnade der Kirche betrifft. Ab 1925 war Van Riel Professor für Kirchengeschichte am Old Catholic Seminar in Amersfoort. Er war außerdem Mitbegründer der Altkatholische Ökumenische Vereinigung, aktiver Führer der Liga der Ökumenischen Young Old Catholics in den Niederlanden (später Ehrenvorsitzender); sein stark musikalischer Geist versetzte ihn auf den Sitz des Vorsitzenden des Orgelrats und das Kuratorium für Kurse zur Ausbildung von Organisten. Er war Teil der 'Militia Christi' und ein in den dreißiger Jahren kraftvoller Zeuge des Friedens. In diesem In diesem Zusammenhang erblickten auch einige seiner Schriften das Licht der Welt:
z.B Beitrag zur Geschichte der Congregationes de Auxiliis (Konstanz, 1929). Dissertation Bern; De moderne Theosophie en de Vrije Katholieke Kerk (Rotterdam, 1928); Europa am Scheidewege (Ammerstol, 1931); Warum wird die private Rüstungsindustrie nicht abgeschafft? [Ammerstol, 1933]; S.O.S.! "Kirche"... (Utrecht, 1935); posthume Veröffentlichungen, in De Oud-Katholiek von 1939.