Sebastian Schilling – 1981 in Karl-Marx-Stadt geboren – mit fünfzehn Jahren Klavier- und Orgelunterricht mit dem Ziel Kirchenmusiker zu werden – mit sechzehn Jahren Chorleitungsunterricht – 2000 bis 2002 Studium an der Ev. Hochschule für Kirchenmusik Halle/S., u.a. bei Prof. Volker Bräutigam (Orgel Literaturspiel und Improvisation) und Prof. Klaus Eichhorn (Generalbaßspiel und Alte Musik) – 2002 bis 2004 Fortsetzung des Studiums an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden, maßgebliche Prägung durch Prof. Dr. Christfried Brödel (Chorleitung), Steffen Walther (Orgel) – 2004/05 künstlerisches Aufbaustudium Chorleitung, ebenfalls bei Christfried Brödel – seit Januar 2006 Kirchenmusiker an den Ev.-Luth. Kirchen Trinitatis und St. Markus in Chemnitz – intensive Beschäftigung mit neuer Musik: zahlreiche Ur- und Erstaufführungen (u.a.: Patrick Pföß „Chuculinn“ Kammeroper, UA April 2016) – 2007 Gründung und Leitung der "Capella Trinitatis" als Spezialensemble für alte Musik – rege Konzerttätigkeit als Dirigent, Ensembleleiter, Organist und Continuospieler – 2018 erschien im Zwickauer Verlag „Choris mundi“ eine von Sebastian Schilling und Nico Nebe herausgegebene Urtext-Ausgabe der Geistlichen Chor-Music 1648 von Heinrich Schütz